Jules MassenetJules Massenet

„Le Cid“: Ballettsuite
„Le Roi de Lahore“: Ouvertüre
„Phedre“: Ouvertüre
„Don Cesar de Bazan“: Entr’acte
„Thais“: Meditation*
Scenes pittoresques, u.v.m.

Truls Mork* (Cello); Neeme Järvi, Orchestre de la Suisse Romande
Chandos /Note 1 CHSA 5137 SACD / Hybrid Audiophil

Der Padre des Järvi-Musiker-Clans ist mit seinen 77 Jahren putzmunter wie in seinen besten Tag als Chef der Göteborger Symphoniker. Unglaubliche 400 Aufnahmen hat er für DG, BIS und nun Chandos eingespielt – vor allem Romantik und Moderne. In den letzten Jahren hat sich Järvi geschickt das Show-Terrain gesichert, das Audiophile gerne mit Living Stereo und Mercury verbinden. Chandos spendiert hier prallen HD-Sound auf SACD, und so schlossen etwa bereits die Suppé-Ouvertüren locker zu Parays legendärer Mercury-Scheibe auf. Diesmal wird Louis Fremaux‘ nicht weniger berühmte Massenet-Aufnahme von 1971 (auf LP und CD: Klavier und EMI) herausgefordert, ein Orchesterfeuerwerk, das sich durch Luftigkeit, Plastizität und vor allem ehrfurchtsgebietende Dynamik auszeichnet. Ich verglich beide CD-Versionen und war von der Neuaufnahme aus Genf wegen ihrer Kulinarik (seidige Streicher, knatternde Kastagnetten, saftiges Blech) spontan angetan; Järvi bietet musikalisch mitunter noch mehr Spannung als Fremaux, dazu ist seine Auswahl an klangfarbenreichen, effektvoll instrumentierten Showpiècen des durch Werther, Manon oder Thais bekannten französischen Opernkomponisten größer.
Für mich die Vorführ-Platte der Saison [1],[3],[4],[7],[9],[15],[16],[19]. Achtung: Hoher Unterhaltungswert! Ludwig Flich

 

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